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unschärfe

Egon Eiermann Preis 2013, Berlin

[Anerkennung]

Team: Jean-Patric Wolf, Alexander Quiring, Tobias Möller
Betreuung: Prof. Kazu Blumfeld Hanada AA. Dipl.

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Die Eisfabrik

Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke AG in der ehemaligen Luisenstadt im Berliner Ortsteil Mitte gehört zu den ältesten noch erhaltenen Eisfabriken in Deutschland.

Durch die Umnutzung und Erweiterung der Nutzfläche dieser Eisfabrik soll eine neue städtebauliche und räumliche Atmosphäre geschaffen werden.

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Die Glaswände

Reflektionen, Überlagerungen, Spiegelungen, Schichtungen, Schärfe und Unschärfe. Der Besucher und Betrachter erhält durch Glaswände einen „unscharfen“ Eindruck der Eisfabrik. Je näher der Besucher jedoch auf das Grundstück gelangt, desto „Schärfer“ wird der visuelle Eindruck des gesamten Areals.

Die auf dem Grundstück verorteten Glasbauten beeinhalten Informations-Punkte, ein Café an der Promenade, öffentliche Bücherregale und Sitzmöglichkeiten. Einige Glaswände dienen der Belichtung und lassen Einblicke in die unterirdischen Räume zu.

Zudem fungieren sie als Solar-Kollektoren. Die Sonne heizt die eingeschlossene Luft auf, welche dann mittels Wasser-Wasser-Wärme-Pumpe auf benötigte Heiztemperatur gebracht wird. So können energetisch nachteilige Eigenschaften der Eisfabrik ausgeglichen werden.

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Die Eisfabrik

Die Eisfabrik besteht aus Ausstellungsflächen über 3 Geschosse, ein Foyer, Garderoben, Sanitär-Bereiche und Technikräume. Konferenz und Veranstaltungsflächen sind im Untergeschoss untergebracht. Zugang erhält dieser Bereich über einen Innenhof. Im Westlichen Bereich des Untergeschosses befindet sich das Archiv.

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